Photovoltaik als lohnende und krisensichere private Geldanlage

Gerade in Zeiten der heutigen Finanzkrise sind viele auf der Suche nach einer rentablen aber auch krisensicheren Geldanlage. Eine private Photovoltaikanlage kann beide Anforderungen unter bestimmten Umständen erfüllen und eine Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen wie Festgeldkonten, Aktien, Fonds oder andere sein.

Vorrausetzung für Photovoltaik- Anlagen

Zwar wurde die staatlich garantierte Einspeisevergütung in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt, doch sind auch die Preise für Photovoltaikanlagen stark gesunken, so dass eine solche Investition immer noch hohe Rendite abwerfen kann. Vorrausetzung für eine private Photovoltaikanlage ist natürlich, dass man eine freie und unverschattete Dachfläche auf seiner Immobile besitzt, die möglichst Richtung Süden ausgerichtet ist. Je nach Größe der verfügbaren Dachfläche lässt sich dann eine Anlage mit bestimmter Kilowattleistung installieren. Ist die Anlage installiert, am Netz angeschlossen und vom Netzbetreiber abgenommen, kann das Geldverdienen beginnen. Der Staat garantiert für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom eine feste Einspeisevergütung über die nächsten zwanzig Jahre. Ebenfalls lohnend ist der Eigenverbrauch der erzeugten Energie. Zum einen spart man mit jeder Kilowattstunde Eigenverbrauch den Bezugspreis vom Energieversorger, zum anderen bekommt man noch zusätzlich eine Eigenverbrauchsvergütung, die allerdings unter der Einspeisevergütung liegt. Rechnet man allerdings die Eigenverbrauchsvergütung und die Ersparnis beim Strombezug zusammen, ist der private Gewinn sogar höher als bei der reinen Einspeisung.

Zusätzlich lassen sich die Investitionskosten für die Anlage steuerlich abschreiben. Alles in allem haben sich private Photovoltaikanlagen in der Regel nach acht bis neun Jahren amortisiert und erwirtschaften über einen Zeitraum von 20 Jahren Renditen von fünf bis sechs Prozent und mehr.